Newsletter_Juni 2011

Das Institut für Inklusive Pädagogik, Interkulturelle Pädagogik, Innovative Lehr- und Lernkultur an der PH OÖ, zuständig für die Initiierung, Koordinierung und Unterstützung der Entwicklung pädagogischer Modelle und Konzepte, informiert Sie mittels eines Newsletters regelmäßig (7-mal pro Schuljahr) über seine Aktivitäten. Wenn Sie den Newsletter interessant finden, mailen Sie ihn doch bitte weiter. Jede/r kann sich selbst anmelden. Oder Sie senden eine E-Mail an und wir nehmen Ihren Namen in die Mailingliste auf. Auch über Anregungen und Rückmeldungen freuen wir uns.

Inklusion benötigt ausreichend Ressourcen

Seit Jahren sinken die im sonderpädagogischen Bereich zur Verfügung stehenden Ressourcen. Eine Grundvoraussetzung für ein inklusives Schulsystem ist aber die angemessene Ausstattung mit ausgebildetem Personal. Inklusion darf nicht als Sparprogramm missbraucht werden! In Salzburg hat sich nun eine Elterninitiative gegen die Kürzungen im Integrationsbereich gebildet. Unterstützen Sie deren Petition mit Ihrer Unterschrift, auch wenn Sie kein/e Salzburger/in sind. Vielleicht gelingt es damit, das notwendige Umdenken auch österreichweit einzuleiten.

Fortbildungsangebote und (Hochschul-)Lehrgänge 2011/12

Mitarbeiter/innen des Instituts bieten auch im nächsten Schuljahr wieder Fort- und Weiterbildungsangebote im Feld der Inklusiven Pädagogik an. Andreas RADNER hat eine Auswahl an interessanten Kursangeboten zusammengestellt. Lehrgänge zu Themen wie Diagnostik, Teamarbeit, Individualisierung, IKT und Sonderpädagogik, Interkulturalität, etc. finden Sie unter … Anmeldungen für Lehrgänge sind schon jetzt möglich, für Kursangebote ab 27. Juni 2011.

Die PH OÖ macht Fernsehen

PH-TV startet im Juni mit einer monatlichen Magazinsendung! Über DVBT-Box ist das Programm in fast ganz Oberösterreich zu empfangen (Kanal: 51, 714 MHz), im Internet überall auf der Welt unter www.dorftv.at, in Kürze auch auf der Homepage der PH OÖ. Die Sendetermine: jeden 3. Dienstag im Monat um 19:00 Uhr, das erste Mal am 21. Juni 2011. Bitte vormerken!

IKT-Forum 2011

Am 11. und 12. Juli findet das IKT-Forum an der J.K. Universität Linz mit einem sehr interessanten und abwechslungsreichen Programm statt. Das IKT-Forum widmet sich der Verstärkung des Know-How-Transfers und der Diskussion neuer Möglichkeiten, Chancen, Gefahren, Rahmenbedingungen und Anforderungen von IKT für Menschen mit Beeinträchtigungen. Das detaillierte Tagungsprogramm, sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie auf der Tagungshomepage unter ... Das IKT-Forum wird auch im Rahmen der Lehrerfortbildung der PH OÖ anerkannt (Veranstaltungsnummer: 27F11S0025).

Kommunaler Index für Inklusion

Die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft hat in Anlehnung an den Index für Inklusion einen Kommunalen Index für Inklusion herausgegeben, um auch außerschulische Einrichtungen dabei zu unterstützen, inklusiv zu handeln. Im Mai 2011 fanden in Köln die Vernetzungstage der Pilotstädte und -gemeinden statt. Auch aus Österreich waren Kommunen vertreten. Mehr Infos dazu unter ...

Migranten und Migrantinnen machen Schule

Um die interkulturelle Öffnung von Schulen zu unterstützen wurde in Baden Württemberg das regionale Netzwerk Migranten machen Schule gegründet. Lehrer/innen, Lehrerbildner/innen und außerschulische Kooperationspartner treffen sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch (auch online) oder entwickeln konkrete Produkte wie eine Online-Toolbox zur Sprachförderung oder eine Materialsammlung zu spezifischen Genderaspekten.

Didaktische Tipps zur Arbeit mit digitalen Medien

Im Fortbildungsprogramm der PH OÖ finden Sie ab Herbst einen interessanten Lehrgang zum Thema Medienpädagogik und eLearning. Diese - vom Ministerium empfohlene - Ausbildung dauert vier Semester und spannt den Bogen von eLearning-Basics bis zu den aktuellen Tools der Medienpädagogik. Der Lehrgang selbst umfasst 30 Credits und schließt die EPICT-Zertifizierung mit ein. Dem wesentlichen Grundgedanken der didaktischen Umsetzung der Arbeit mit digitalen Medien wird vollinhaltlich entsprochen. Für nähere Informationen steht die Lehrgangsleiterin, Margit STEINER, gerne zur Verfügung. Anmeldemöglichkeit und mehr Infos unter …

Das Ende von Datei- und Ordnerstrukturen – ein Ausblick auf den Unterricht in ein paar Jahren

Neue Medien sind per se neu und entwickeln sich darüber hinaus ständig weiter. Wird noch über die Gefahren und Vorteile von Computerspielen diskutiert, entpuppen sich moderne Computerspiele als Filme, bei denen der/die Spieler/in aktiv den Film, das Geschehen entscheiden, manipulieren kann. Solche Spiele sind somit selbst ein neues Medium. Neuere Systeme wie iPad, iPhone, Smartphones und dergleichen sind nicht mehr datei- bzw. ordnerstrukturiert. Es ist bei solchen Systemen kaum mehr von Bedeutung, wo eine Datei liegt. Dateien werden nicht mehr in Ordnern verwaltet und beispielsweise auf CDs oder USB-Sticks weitergegeben, sondern per WLAN oder E-Mail weitergegeben. Die mit solchen iPads heranwachsende Generation wird mit diesem Phänomen vertraut sein und sich nicht mehr um Dateistrukturen kümmern. Dateien werden über Finden-Funktionen, die in Texte, Tabellen, Kalender, Mails, etc. hineinschauen, gefunden. Ein Tutorial dazu finden Sie unter … zum Download.

Stark, aber wie?

Speziell für die Arbeit mit Jungen hat das bm:ukk eine Broschüre mit vielen Anregungen, anschaulichem Bildmaterial und gut einsetzbaren Übungen in Schulen und anderswo herausgegeben. Die Broschüre ist zum Download unter …

Literaturtipp des Monats

Im Buch Integrative Pädagogik und die Kulturhistorische Theorie (hrsg. von Birger SIEBERT, Frankfurt/Main: Peter Lang, 2010) werden kulturhistorische Begründungszusammenhänge für den momentanen Stand der Entwicklung und die notwendige Weiterentwicklung von Theorie und Praxis eines nicht selektiven Bildungssystems zusammengestellt, inhaltliche Diskussionen aufgezeigt, Konzepte vorgestellt und zentrale Begriffe diskutiert. Damit wird ein theoretisch ausgerichteter Beitrag zur Behindertenpädagogik als reflexive Wissenschaft geliefert. In insgesamt vier Abschnitten finden sich Grundaussagen bekannter Arbeiten von Vygotzkij, Leont’ev, Galperin, Luria, Feuser und Jantzen, erweitert um bisher weniger rezipierte Literatur (z.B. Davydov, El’konin) und um die vielfältigen individuellen Zugänge der Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Italien, Spanien, Russland, Großbritannien und Norwegen. Lesen Sie mehr dazu in der Rezension von Ewald FEYERER.

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