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Newsletter_November 2008

Das Institut für Inklusive Pädagogik, Interkulturelle Pädagogik, innovative Lehr- und Lernkultur an der PH OÖ, zuständig für die Initiierung, Koordinierung und Unterstützung der Entwicklung pädagogischer Modelle und Konzepte, wird Sie mittels eines Newsletters regelmäßig über seine Aktivitäten informieren. Sollten Sie den Newsletter interessant finden, mailen Sie ihn doch bitte auch anderen Personen, ihren Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiter. Gerne sind wir dazu bereit, neue Namen in unseren Adressverteiler aufzunehmen. Auch über Anregungen und Rückmeldungen freuen wir uns. Einfach eine Mail senden an

Interkultureller Dialog

Das Institut für Bildungskooperation und Hochschullehrgänge veranstaltet gemeinsam mit dem Institut für Inklusive Pädagogik eine Woche des interkulturellen Dialogs vom 1. bis 5. Dezember 2008 an der PH OÖ. Dazu werden Professor/innen von unseren Partneruniversitäten (Assen, Belfast, Oulu, Thessaloniki, Umea) sowie namhafte heimische Professor/innen Präsentationen und Workshops halten.

Besonders interessant wird der Donnerstag, 4. Dezember. Da stellen Schulklassen ihre interkulturellen Projekte am Vormittag vor. Am Nachmittag freuen wir uns auf Begegnungen mit Vertretern von Vereinen, die im Migrations- und Flüchtlingsbereich arbeiten und auf diverse Workshops. Ein Highlight wird der Vortrag  „Einsprachigkeit ist heilbar. Interkulturelles Sprachlernen in den Zeiten der Globalisierung“ von  Dietmar Larcher, dessen Bücher weit über unsere Grenzen bekannt sind. Von 17.00 – 19.00 findet eine Round Table Diskussion zum Thema „Leben in einer multikulturellen Gesellschaft“ statt.

Das genaue Programm finden Sie auf der Homepage. Wir laden Sie herzlich zur - kostenlosen - Teilnahme ein.

PHilosoPHikum

Unser Institut veranstaltet gemeinsam mit der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) eine Veranstaltungsreihe, in der bildungsrelevante Themen mit allen an Bildung beteiligten Personen diskutiert werden. Im Rahmen einer speziellen Diskussionsform (Big Fish Bowl) kann sich jede/r am Diskurs der eingeladenen Lehrer/innen, Studierenden, Eltern, Schüler/innen, Erziehungswissenschafter/innen, ... beteiligen. Das nächste PHilosoPHikum wird sich am 1. Dezember von 17.30 bis 19.00 Uhr im Hörsaal 5 mit dem Thema Gemeinsame Lehrer/innenausbildungbeschäftigen.

Österreichweite Vernetzung im Bereich Sonder- und Integrationspädagogik …

von Lehrenden und Interessierten, welche im Rahmen von regelmäßig (ein- bis zweimal jährlich) stattfindenden Tagungen die Möglichkeit haben sollen, auf der Basis eines gegenseitigen Erfahrungs- und Informationsaustausches und der entsprechenden wissenschaftlichen Grundlagen Vorschläge zur Qualitätsentwicklung der Aus-, Fort- und Weiterbildung mit den Schwerpunkten integrative/inklusive Bildung auszuarbeiten.

Eine erste Veranstaltung für einen bundesweiten Austausch wird am 27. November 2008 an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich organisiert. Das Tagungsprogramm finden sie hier ...

Tag der Schulassistenz

Wie jedes Jahr findet auch heuer wieder der Tag der Schulassistenz in OÖ statt. Diese Veranstaltung ist besonders für jene gedacht, die die Pädagogen/innen im schulischen Bereich tatkräftig unterstützen und einen wertvollen Beitrag zum Gelingen integrativer Prozesse leisten. Mittlerweile ist der 3. Ausbildungslehrgang abgeschlossen und die Schulassistent/inn/en werden im Rahmen dieser Fortbildung ihre Abschlusszertifikate überreicht bekommen. Es lohnt sich, daran teilzunehmen! Interessante Workshops warten auf sie im umfangreichen Programm.

22.11.2008 - Kids Charity Day - PlusCity Pasching

Anlässlich der Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention (20.11.1989) durch die Vereinten Nationen veranstaltet die Caritas OÖ einen Kids Charity Day in der Plus City in Pasching. Die UN-Kinderrechtskonvention legt Rechte für Kinder in den Vertragsstaaten fest und hat vor allem die Würde und das Wohlergehen der Kinder als Inhalt. Als Institut für Inklusive Pädagogik wollen wir zum Gelingen dieses Tages beitragen und klar zum Ausdruck bringen, dass Kinderrechte auch im Bereich der Schule ihren Stellenwert haben müssen. Schauen Sie doch vorbei am Marcusplatz.

Internetseite des Monats

Auf dem Webportal Gender + Bildung finden Lehrkräfte, Schüler/innen und alle Interessierten Informationen und Materialien zu Themen Chancengleichheit – Gleichstellung – Gender Mainstreaming. Auch das bm:ukk stellt Links und Materialien zum Unterrichtsprinzip „Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern“ ins Netz.

Neue Fortbildungsveranstaltungen … 

werden in Kooperation mit dem Institut für Fort- und Weiterbildung APS für alle Lehrer/innen angeboten:

Fortbildungsreihe Unterstützte Kommunikation

Unterstützte Kommunikation (UK) möchte kommunikationsbeeinträchtigen Menschen mehr Chancen für eine effektivere Verständigung und dadurch auch für mehr Entwicklungschancen geben. Für die betreffenden Menschen bedeutet der Einsatz von UK, dass sie mehr Einflussmöglichkeiten auf ihre Umwelt ausüben können und damit auch bedeutend mehr Lebensqualität erfahren. Die Fortbildungsreihe bietet interessierten Lehrer/innen die Möglichkeit, sich praxisorientiertes Wissen über Hintergründe und Anwendungsmöglichkeiten der UK im Unterricht zu verschaffen. Die Veranstaltungen können einzeln oder im Gesamten gebucht werden.

Kreativtraining für die Arbeit mit verhaltensauffälligen Schüler/innen

In diesem Seminar wird die „Kreative Köpfe Methode“ vorgestellt und praktisch ausprobiert. Durch dieses Trainingsprogramm mit den Medien Kunst und Bewegung werden Verhaltensveränderungen bei auffälligen Kindern und Jugendlichen bewirkt.

Buch des Monats

Finger-Trescher & Krebs versuchen in ihrem Buch Bindungsstörungen und Entwicklungschancen (erschienen 2003 im Psychosozial Verlag) das Phänomen ‚Bindung’ darzustellen, indem sie sich erstmals dem Begriff ‚Identität’ annähern und die Frage stellen, was  wird am Beginn des 21. Jahrhunderts  unter intakter Persönlichkeit  überhaupt verstanden?

Im Anschluss beschreiben die Autor/innen gut nachvollziehbar, wie junge Kinder lernen, Bindungen einzugehen, welche Bindungserwartungen sie in Folge entwickeln und wie sie aufgrund ihrer Lernerfahrungen Beziehungen gestalten. Die Autor/innen beziehen sich auf Bowlby’s Theorie über frühe Bindung und kindliche Entwicklung.

Leser/innen, die nach unmittelbar anwendbaren praktischen Tipps suchen, bietet dieses Buch eher weniger, aber für diejenigen Leser/innen, die nach neuen, anderen Deutungsmustern kindlichen Verhaltens suchen, ist dieses Buch eine empfehlenswerte Lektüre. 

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