Newsletter_September 2009

Das Institut für Inklusive Pädagogik, Interkulturelle Pädagogik, Innovative Lehr- und Lernkultur an der PH OÖ, zuständig für die Initiierung, Koordinierung und Unterstützung der Entwicklung pädagogischer Modelle und Konzepte, informiert Sie mittels eines Newsletters regelmäßig (7-mal pro Schuljahr) über seine Aktivitäten. Wenn Sie den Newsletter interessant finden, mailen Sie ihn doch bitte weiter. Jede/r kann sich selbst anmelden. Oder Sie senden eine E-Mail an und wir nehmen Ihren Namen in die Mailingliste auf. Auch über Anregungen und Rückmeldungen freuen wir uns.

Anmeldefrist läuft nur noch bis 28. September!

Fort- und Weiterbildungsangebote im Feld der Inklusiven Pädagogik können nur noch bis 28. 09. 2009 über PH-Online gebucht werden. Neben einzelnen Veranstaltungen gibt es Kursreihen und Lehrgänge zu den Themenbereichen Sonderpädagogik, Integration beeinträchtiger Kinder, Interkulturelles Lernen, eLearning, geschlechtergerechte Schule und Hochbegabtenförderung. Nähere Infos und Anmeldemöglichkeit finden Sie unter …

 

„Ritalin ist ein Verbrechen.“

… meint Georg FEUSER in einem Interview mit der Weltwoche. Er zeigt darin auf, wie kurzsichtig es ist, ADHS vor allem biologisch-medizinisch zu definieren und meint unter anderem: „Von 1990 bis 1997 ist die Produktion von Ritalin von 2,8 auf 13,5 Tonnen pro Jahr gestiegen. Heute werden schon ein, zwei oder drei Kinder pro Primarklasse mit Ritalin versorgt. Die massenhafte Verordnung von Ritalin gehört aus meiner Sicht verboten.“  

„Es ist normal, verschieden zu sein.“

Unter diesem Motto veranstalten die PPH Linz und die PH OÖ gemeinsam ein Symposium zum Thema Individualisierung und Differenzierung am 12. November 2009. Im Mittelpunkt stehen Fragen und Lösungen der konkreten praktischen Umsetzung. In insgesamt 21 Workshops wird eine breite Palette an interessanten Themenbereichen bearbeitet. Genauere Infos und Anmeldemöglichkeit unter …   

Selbstbeurteilung fördern

Lehrer/innen sind noch immer per Gesetz zur Notengebung verpflichtet. Trotzdem kann in der Schule eine Feedbackkultur gelebt und Noten damit entmystifiziert werden. Elisabeth KOSSMEIER zeigt in ihrem Beispiel aus der Praxis wie Schüler/innen ermächtigt werden, ihre Leistungen regelmäßig selbst einzuschätzen und so ein realistisches Bild ihrer Stärken und Schwächen als Grundlage für einen individualisierenden Unterricht aufbauen können.

 

OpenOffice.org kostenlos für Windows, Apple OSX und Linux

OpenOffice.org ist ein kostenloses und freies Office-Paket. Es enthält Programme zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, zum Zeichnen, zum Erstellen einer Datenbank und einen Formeleditor. Das Programm wird oft kurz OpenOffice genannt. Dieser Begriff ist in einigen Ländern urheberrechtlich geschützt, weshalb als Name OpenOffice.org verwendet wird. OpenOffice.org kann völlig legal auf jedem Computer verwendet werden. Das Paket kann u.a. Word Dateien (doc, docx), Excel Dateien (xls, xlsx) sowie Powerpoint Präsentationen öffnen. Das Programm kann vom Internet (bzw. vom PH-Server, Laufwerk J) auf einen USB-Stick geladen werden. OpenOffice.org stellt eine sinnvolle "No-Budget" Alternative zu  anderen (kostenpflichtigen) Office-Paketen dar.

 

„Lehrer/in – mein Traumberuf?!“

Was macht eigentlich eine/n guten Lehrer/in aus? Ist Mann/Frau dazu geboren oder kann Mann/Frau dazu ausgebildet werden? Am 4. November 2009 wird es dazu ein PHilosoPHikum an der PH OÖ geben. Von 17:30 bis 19:00 Uhr diskutiert ein Bildungswissenschafter der JKU Linz  mit Lehrer/innen, Professor/innen und Studierenden im Hörsaal 5 grundlegende Aspekte zum Thema Lehrer/in sein. Jede/r Teilnehmer/in kann sich in die Diskussion einbringen. Wir hoffen auf eine rege Auseinandersetzung und zahlreichen Besuch, speziell von Studienanfänger/innen, denen diese Veranstaltung eine weitere Orientierung bieten kann.

Literatur des Monats

Mit dem Rundschrieben 6/2009 wurden vom bm:ukk neue Richtlinien für die Anwendung von Individuellen Förderplänen als Instrument der Unterrichtsplanung, Evaluierung und Qualitätssicherung im Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf erlassen. Ewald FEYERER greift in seinem Artikel Individuelle Förderpläne als Grundlage individualisierter Erziehung, Bildung und Unterrichtung in Österreich die - international durchaus kontrovers diskutierte - Diskussion um Sinn und Unsinn Individueller Förderpläne auf und macht auf dieser Grundlage konkrete Vorschläge über notwendige Elemente und zum Ablauf der Förderplanung. Basis dafür sind die Ergebnisse einer österreichweiten Evaluationsstudie.

 

Einen guten Start ins Schuljahr 2009/10

wünscht Ihnen das Team des Instituts!

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