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Call for Papers - Einreichung Ihrer Beiträge

Es können bis 10.10.2016 Einzelbeiträge (Papers) oder Symposien (3 Beiträge) eingereicht werden.
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Call for Papers

Neuerlicher Call für Papers – IFO 2017
Nach einer ersten Sichtung aller Einreichungen, für die wir uns herzlich bedanken, haben wir festgestellt, dass für den außerschulischen Bereich, für andere, nicht auf die Kategorie Behinderung bezogene, Differenzkategorien (z.B. Gender, Hochbegabung, Migration, soziale Benachteiligung, …) sowie für den Bereich der Intersektionalität wenige Einreichungen vorliegen. Daher haben wir uns entschlossen den Call for Papers bis zum 10.10.2016 zu verlängern. Wir freuen uns über weitere Einreichungen, im Besonderen zu den erwähnten Bereichen.

Mit dem Thema „System.Wandel.Entwicklung“ versucht die Tagung  ausgewählte komplexe Prozesse der Inklusion wie auch der Exklusion beschreibbar und kommunizierbar zu machen.

In inkludierenden wie exkludierenden Prozessen sind aktuell viele verschiedene gesellschaftliche Felder mit unterschiedlichen und gegensätzlichen Interessen involviert, die weitere Entwicklungsverläufe nur schwer prognostizierbar machen. Rückblickend lassen sich Dynamiken im Wandel von der Verringerung von Exklusion hin zu mehr Inklusion und der Beobachtung dieser Prozesse durch Forschung beschreiben und bewerten. Dies mag dabei behilflich sein, die gegenwärtige Situation besser zu beschreiben und Hinweise für zukünftige Entwicklungen in deren Mehrdeutigkeit und Offenheit geben zu können.

Im wissenschaftlichen Diskurs muss ein enges Verständnis von Inklusion überwunden werden, um Intersektionalität in ihrer Interdependenz zwischen nennbaren Differenzbereichen und ihrer Abhängigkeit von Macht- und Herrschaftsverhältnissen im Sinne Foucaults neu überdenken und positionieren zu können.

Dass Inklusion eine langfristige Entwicklung mit dem Ziel eines strukturellen Wandels auf unterschiedlichen Systemebenen erfordert, ist unbestritten. Die Mehrdimensionalität dieses Prozesses führt einerseits zu vermeintlich rechtlich abgesicherten Entwicklungsperspektiven und konkreten Schritten zur Umsetzung, andererseits werden dadurch auch Interessensgegensätze sichtbar, die nicht selten zu Konflikten und sozialen Spannungen führen. Im Spannungsfeld von Profession, Institution, Interaktion und Person werden komplexe Fragen der Umsetzung, Regelung und Steuerung evident. Auf den unterschiedlichen Ebenen bewegen sich die Akteurinnen und Akteure nicht nur rollen- und biografiespezifisch, sondern auch mit unterschiedlichen normativen Referenzen. 

Den Anspruch, die Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren und unterschiedlichen Systemebenen zu beschreiben, zu reflektieren und zu analysieren, erhebt die governance-analytische Perspektive als ein aktueller Ansatz im bildungswissenschaftlichen Diskurs. 

Letztendlich geht es bei dieser Tagung auch um die Reflexion der Rolle der Inklusionsforschung. Zwar hat sich Forschung im wissenschaftlichen Kontext neutral zu gestalten, aber insbesondere mit Blick auf die Adressaten und Adressatinnen, Auftraggeber/innen, Forschungsmotive, -ziele und -folgerungen werden im Kontext inklusiver Bildung ethische und normative Fragen aufgeworfen, die wiederum selbst Gegenstand von Forschung werden könnten.

Die Tagung befasst sich mit folgenden Fragestellungen: 

  • Welche Rolle hat Inklusionsforschung? Welchen Entwicklungen ist sie gefolgt bzw. welche hat sie initiiert? Was kann sie zum qualitätsvollen Wandel inklusiver Systeme beitragen?
  • Wie geschieht Systemwandel bei der Entwicklung inklusiver Systeme?
  • Wie kann der Systemwandel erfolgreich gesteuert werden?
  • Welche Spannungsfelder zwischen Profession, Institution, Interaktion und Person ergeben sich bei der Entwicklung und dem Wandel hin zu inklusiven Systemen?
  • Wie breit ist inklusive Pädagogik in ihrer Diversität zu verstehen?
  • Welche Qualifizierungsangebote sind für ein inklusives Bildungssystem notwendig?
  • Welche Chancen und Möglichkeiten ergeben sich durch kommunale Vernetzung?
  • Wie kann Qualität in inklusiven Systemen gesichert und entwickelt werden? 

Call for Papers

  • Paper
  • Symposium

Verlängerung bis 10.10.2016

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Kontakt:

Judith Ascher
judith.ascher@
ph-ooe.at
Tel.: +43 732 7470 7131

 

 

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