Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen

Laut Hochschulgesetz 2005 haben „alle Organe der Pädagogischen Hochschule darauf hinzuwirken, dass in allen Arbeitsbereichen ein ausgewogenes Zahlenverhältnis zwischen den an der Pädagogischen Hochschule tätigen Frauen und Männern erreicht wird. Die Erreichung dieses Ziels ist durch geeignete Maßnahmen, insbesondere durch die Erlassung und Umsetzung eines Frauenförderungsplans, anzustreben.“ (vgl. HSG 2005, § 21 (1), Fassung vom 12.06.2017, S. 18)

Die Achtsamkeit gegenüber Diskriminierungen jeglicher Art ist an der PH OÖ gemäß Gleichbehandlungsgebot (§4 B-GlBG) und Frauenförderungsgebot (§11 B-GlBG) vorgeschrieben. Zur Verfügung stehen hier die Mitglieder des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen und die Gender-Mainstream-Beauftragten, welche mit teilweise verzahnten Interessen für diese Themen ansprechbar sind, andererseits auch klar zu unterscheidende Aufgaben erfüllen1.  

Die Mitglieder des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen werden an der PHOÖ für eine Funktionsperiode von drei Jahren durch das Hochschulkollegium gewählt (fünf Personen aus dem Lehrkörper und zwei Personen aus dem Bereich Verwaltung sowie entsprechende Ersatzmitglieder). Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen stellt ein beschlussfähiges Kollegialorgan dar, ist vom Rektorat bei Personalentscheidungen einzubinden und ist Anlaufstelle für Probleme betreffend (Un-) Gleichbehandlung oder Antidiskriminierung von Dienstnehmerinnen und Dienstnehmern. Die Aufgaben des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen umfassen nicht nur ein Entgegenwirken bei Diskriminierung von Dienstnehmerinnen und Dienstnehmern betreffend Geschlecht, sondern ebenso „auf Grund der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung und [hat] die Angehörigen und Organe der Pädagogischen Hochschule in diesen Angelegenheiten zu beraten und zu unterstützen.“ [HSG 2005, §21 (2), Fassung vom 12.06.2017, S. 18] 

--------------

1) Die Gender Mainstreaming-Beauftragten sind durch das Rektorat beauftragt und arbeiten nach der Strategie des Gender Mainstreaming [HSG 2005, §9 (8)] präventiv (nicht nur korrektiv) gegen die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern.

Mitglieder des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen:

Vorsitzende: Mag.a Dr.in Hirschenhauser Katharina
Stellvertreter: De Jong Niels, BEd MA

Lehrende

Ersatzmitglieder

PD Mag.a Dr.in Katharina Hirschenhauser

Mag.a Dr.in Christine Plaimauer

Christian Kogler, BEd, MSc.         

Dr.in Gerlinde Lux

Dr.in Adelheid Berghammer

Klaudia Lettmayr, BEd, MSc

 Niels de Jong, BEd, MA

Ing. Dr. Silvia Dreer, MBA, BEd

Dr.in Marion Döll

Verwaltungspersonal

Ersatzmitglieder:

Natascha Bajric

Mag. Karin Hell

Miriam Janout  

Studierendenvertretung (ÖH) 
Sophia Reiter 

Seit 1993 gibt es das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz. Dieses gilt - mit
Ausnahme des Frauenförderungsteiles - für Frauen und Männer im Bundesdienst.

Weitere Informationen:

Bundes-Gleichbehandlungsgesetz (BGBl. Nr. 100/1993 i.d. F. BGBl. I Nr. 53/2007)

Sprachliche Gleichbehandlung

Frauenförderungsplan des Bundesministeriums für Bildung

Hochschulgesetz 2005 (Fassung vom 12.06.2017)

Satzung der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich

Hinweis: Der Inhalt dieser Seite besitzt keine Rechtsverbindlichkeit. Die ausschließliche Rechtsverbindlichkeit besitzt die im Bundesgesetzblatt der Republik Österreich kundgemachte Fassung des Hochschulgesetzes 2005.

 

 

News

GenderOpen Repositorium der Humboldt-Universität Berlin - Info hier unten dran! Eine Fundgrube für spezifische Literatur und Fördertöpfe zu Genderthemen... 
https://www.gender.hu-berlin.de/de/forschung/repositorium

Ein kleiner Denkanstoß aus dem "Standard"

Click on image to read