Aufgaben

Bildungsmanagement beschreibt übergeordnete Managementaufgaben im Bildungsbereich, die es ermöglichen, aktuell und flexibel den Änderungen im Bildungssystem gerecht zu werden. Diese aktive und reaktive Komponente wird mit dem Blick auf die Zukunft durch jene der gestalterischen und entwicklerischen ergänzt. Kurz: Bildungsmanagement lebt durch Menschen, die vor-, mit- und nachdenken, ihre Gedanken wachsen lassen und Ziele gemeinsam verwirklichen.

Dem Bildungsmanagement zugrunde liegende Prinzipien sind Nachhaltigkeit mit den Dimensionen Tiefe, Breite (Komplexität/ Diversität) und Länge (Wirksamkeit über Funktionsperioden hinaus), Effektivität, Effizienz und Gerechtigkeit (Chancengleichheit und Ressourcenverteilung).

Bezogen darauf ergeben sich im Detail folgende Ziele und Aufgabenfelder im Zentrum für Bildungsmanagement und Führungskräfte/ BMFK:

  • hohe Professionalität der verantwortlichen Führungskräfte in unterschiedlichen schulischen Bereichen und auf verschiedenen Ebenen
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  • Kommunikation, Dokumentation und Generierung von Wissen
  • Verarbeitung von internationalem Bildungswissen und bedarfsgerechter Aufarbeitung
  • Qualitätsentwicklung durch Einbindung jeweils neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Erfahrungen aus der praktischen Arbeit
  • praxisbezogene Forschung
  • gezielter Kompetenzerwerb auf Grundlage der praxisbezogenen Forschung und unter Berücksichtigung jeweils aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse
  • Erkenntnisse aus Theorie und Praxis als Grundlage für die Weiterentwicklung und  Konzeptionierung von Curricula
  • Initiierung, Unterstützung und Förderung von internen und externen nationalen und internationalen Kooperationen
  • Fort- und Weiterbildung für pädagogische Führungskräfte (Train the trainer)
  • Dienstleistungsangebote innerhalb und außerhalb der PH OÖ
  • Initiierung fachlicher Diskurse (Netzwerke und Plattformen)
  • Förderung der Nutzung von Fremdsprachen zu einem internationalen 
    Austausch

Übergreifende Managementaufgaben des Zentrums:

  • Visionsarbeit / Entwicklung von Zukunftsperspektiven: Was bedeutet Bildungsmanagement mittel- und langfristig?
  • Festlegen von Zielen und Konzepten in einem Ziel- und Leistungsplanes für einen bestimmten Zeitraum / Dreijahrespläne ( Konzeptmanagement)
  • Überblick über die vorhandenen Ressourcen /Kompetenzen des Umfelds und dessen Bedingungen (Kontextmanagement)
  • Ermöglichung des Kommunikationsflusses als Grundlage der Generierung neuen Wissens; Initiierung, Förderungen und Koordination des Wissensflusses - Wissen, das ins System kommt (Kommunikationsmanagement)
  • Durchführung und  Begleitung von Projekten (Projektmanagement)
  • Reflexionskreislauf auf unterschiedlichen operationalen Ebenen, Evaluation und Controlling (Feedbackkultur und Rechenschaftslegung)
  • Bildungsmanagement für das Kerngeschäft von Schule (Lehr- und Lernmanagement) und die Professionalisierung von Führungskräften (Leitungs- und Führungsmanagement)

 

Bildungsmanagement braucht Systemdenker, die einerseits dem Anspruch auf Nachhaltigkeit von Bildung und Wissen gerecht werden und andererseits das Bewusstsein für den Dienst in der Öffentlichkeit nach ethischen Grundsätzen wahren. Dies schließt sowohl Respekt, Wertschätzung und Verantwortungsbewusstsein mit ein als auch Engagement auf allen Systemebenen in kurzfristigen wie auch längerfristigen Vorhaben. Neue Systemdenker sollen mitentwickelt werden, denn eine wirksame Führungsperson hinterlässt am Ende ihrer Funktionsperiode weitere gute Führungspersonen und sorgt auch hier für Nachhaltigkeit.