Forschen und Entwickeln mit der Zivilgesellschaft

Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit – ob Demokratiedefizit, Klimawandel, steigende Desinformation, zunehmende psychische Erkrankungen oder Energiewende – lassen sich nicht mehr durch traditionelle Forschungsansätze (science to science) bewältigen. Um nachhaltige und tragfähige Lösungen zu entwickeln, braucht es einen offenen Forschungsprozess, der von unterschiedlichen Perspektiven und einer Vielfalt an Akteur*innen geprägt ist (Wissenschaft, Schule, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Gewerkschaft, Politik, usw.).

Ein solcher Ansatz setzt auf Kooperation, Ko-Design und Ko-Produktion: Wissenschaft und Zivilgesellschaft arbeiten gemeinsam an Forschungsfragen, entwickeln Ideen und erproben Lösungen direkt dort, wo sie wirken sollen. Dieses Miteinander schafft nicht nur mehr Praxisnähe, sondern stärkt auch die Robustheit und Legitimität der Ergebnisse. Forschung wird dadurch relevanter, inklusiver und handlungsorientierter.

Im Arbeitsbereich „Third Mission und Demokratielernen“ werden regelmäßig Transferformate mit der Zivilgesellschaft umgesetzt. 

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