Keynotes & Events
Keynote I: Rebekka Endler
Infos folgen in Kürze.
Präsentation MANA: Sieben Tage ohne Namen (u19–create your world)



MANA (AF) ist ein junger in Österreich lebender Künstler.
Seine Praxis bewegt sich an der Schnittstelle von Technologie, Klang und visueller Kultur und verbindet Musik, Beats, Fotografie, digitale Welten und Cybersecurity. Er interessiert sich für die Strukturen hinter dem Sichtbaren und dafür, wie Bedeutung in einer zunehmend datengetriebenen Welt entsteht. Seine Arbeit ist eine kontinuierliche Suche nach Identität, Wahrnehmung und Sinn im Spannungsfeld zwischen Mensch und System.
Keynote II: "Tradwives, Manfluencer und Pro-Natalism: Wie Social Media der Jugend 'traditionelle Werte’ vermitteln"


Marie Krebs, MA
ist Literatur- und Filmwissenschaftlerin am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Wien, wo sie zu Horror in seinen vielfältigen Erscheinungsformen forscht, von Film und Romanen bis zu Podcasts und Lyrik. Aktuell arbeitet sie an ihrer Dissertation Fearing Time, Timing Fear, die sich mit (post)kolonialer Temporalität im nordamerikanischen Horror auseinandersetzt. Im Zentrum steht die Frage, wie politische Zeitkonzepte das Genre prägen und was dies über Autor:innen und Publikum verrät – Zeit ist schließlich nicht nur Geld, sondern auch Macht.
Generell widmet sich ihre Arbeit der Politik des Alltäglichen: Wie tragen Kultur, Film, Literatur und Medien dazu bei, wie wir die Welt sehen? Als Lehrperson im Tertiärbereich ist sie auch mit der Ausbildung von Lehrkräften betraut und befasst sich daher intensiv mit der Schnittstelle von kritischer Medienbildung, Kulturtheorie und politischer Verantwortung.
Mag. Manuel Petruj
ist Medienpädagoge an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich und bringt Erfahrungen aus seiner langjährigen Tätigkeit als Lehrer für Englisch, Geschichte, Politische Bildung und Digitale Grundbildung in seine Lehrpraxis ein. Sein Interesse an Diversität – insbesondere in den Bereichen Gender, sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität – eröffnet in seiner Arbeit ergänzende Perspektiven der inklusiven Bildung. In seinen Publikationen präsentiert er Strategien für eine queer-inklusive Schule, nimmt dabei auch die Lehrer*innenbildung in die Verantwortung und sieht den digitalen Raum als wichtigen Ort, der junge Menschen in ihrer Identitätsentwicklung und Selbstfindung unterstützen kann. Ein innovativer Unterricht ist ihm wichtig, weshalb er auf die fächerübergreifende Vermittlung der 21st Century Skills und das Aufbrechen traditioneller Unterrichtsformen setzt.
Synthetischer Stammtisch: Retrotopia im KI-Kreuzfeuer

Der Wirt: Heinz Ganser, Universitätslektor für KI-gestütztes Lehren und Lernen am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien sowie Referent für Künstliche Intelligenz, Qualitätsmanagement und Quellensicherheit beim Österreichischen Bundesverband für Medienbildung.
Vier Künstliche Intelligenzen diskutieren die Themen des Symposiums aus unterschiedlichen kulturellen, politischen und zeitgeschichtlich geprägten Perspektiven. Im Zentrum stehen reaktive Geschlechter- und Gesellschaftsbilder ebenso wie schulische Zukunftsfragen.






