Achtsame Pädagogik - von der Kunst des Hinschauens - BEREITS AUSGEBUCHT!!

Kurzbeschreibung:


Die Entwicklung des Kindes, seine Erziehung und Bildung sind immer in ein personales und dialogisches Beziehungsgeschehen eingebettet. Das Wesen der systemischen als auch der existenziellen Pädagogik liegt in einer phänomenologischen Grundhaltung, die von Offenheit und achtsamer Präsenz gekennzeichnet ist. Wesentliches „Werkzeug“ ist die Person des Pädagogen/der Pädagogin selbst, weshalb die eigene Persönlichkeits-entwicklung und Selbsterfahrung unerlässlich sind. Diese stellt einen wichtigen Teil des Hochschullehrgangs dar. Die Lehrinhalte richten sich auf eine professionelle Beziehungsgestaltung mit Kindern, Jugendlichen und Eltern/Erziehenden mit Fokus auf die ganzheitliche Entwicklung des Kindes. Bedacht genommen wird auch auf eine angemessene Ausgewogenheit von Engagement und bewusster professioneller Distanzierung und soll somit eine Gesundheitsprophylaxe für Lehrer*innen darstellen.  Weitere Themen wie Selbstverantwortung, Selbstorganisation, Ressourcen-, Lösungs- und Zielorientierung, deeskalierende Interventionsmaßnahmen werden ausführlich behandelt. Dies geschieht stets mit Hinblick auf zwei Richtungen achtsamer Pädagogik: die systemische und die existentielle Pädagogik.
Der „Systemischen Pädagogik“ liegen Ansätze zugrunde, dass sowohl die Eingebundenheit des Kindes in Systeme (Bindung und Zugehörigkeit) als auch das Bedürfnis nach Eigenständigkeit (Entfaltung der eigenen Persönlichkeit) ihre Berechtigung haben. 
Die „Existenzielle Pädagogik“ basiert auf der Existenzanalyse und Logotherapie, wie sie von Viktor E. Frankl grundgelegt wurde. Die Haltung der Erziehenden in der Existenziellen Pädagogik ist wesentlich. Sie ist gekennzeichnet durch Offenheit gegenüber dem Kind und der Situation sowie dem Bemühen um sein tiefgründiges Verstehen und umfassendes Ernstnehmen und Wertschätzen.

Zielgruppe:
Die Teilnehmer*innen erkennen den Einfluss der Persönlichkeit der Lehrpersonen auf das Beziehungsgefüge in der Pädagogik und die damit einhergehenden zentralen Themenbereiche wie das Eingebundensein in Systemen oder die existentiellen Grundmotivationen der Schüler*innen und Jugendlichen in Bezug auf deren Lebensgestaltung. Durch Fallsupervisionen und Selbsterfahrung soll sich die Wahrnehmung der Selbstwirksamkeit in Bezug auf unterrichtendes Handeln erhöhen.

Inhalte: 
- Die Persönlichkeit der Lehrperson im dialogischen Bezug mit allen Beteiligten im System Schule
- Menschenbild, Grundlagen und Haltungen in der systemischen und existentiellen Pädagogik
- Entwicklung einer wertschätzenden Gesprächskultur, Achtsamkeit der Sprache
- Herausfordernde Situation im schulischen Alltag meistern durch Interventionen der systemischen und der existentiellen Pädagogik
- Umgang mit Diversität
- Eltern/Erzieher*innen als wichtige Partner für das ganzheitliche Wohl der Kinder/Jugendlichen erkennen
- Aufstellungsarbeit als Selbsterfahrung

Kompetenzen:

- Pädagogische Maßnahmen und Interventionsmöglichkeiten sowohl aus systemischer als auch aus existentieller Sicht kennen und umsetzen
- herausfordernde Situationen im pädagogischen Alltag ressourcenorientiert, mit Klarheit und Achtsamkeit begleiten
- ausweichende Verhaltensformen als Copingstrategie erkennen
- unterschiedliche Methoden der (Selbst-) Reflexion kennen und anwenden

Veranstaltungsort: Pädagogische Hochschule OÖ

Starttermin: 1., 2.3.2024

Kosten:  Über die Übernahme der Reisekosten muss erst entschieden werden.
Anfallende Kosten für Material/Kopien/Skripten sind selbst zu übernehmen.

ECTS-AP: 18

Dauer: 3 Semester

Kontakt:
Renate Leeb-Brandstetter (HLG-Leitung), renate.leeb-brandstetter@ph-ooe.at
Erika Pirngruber(Organisation), erika.pirngruber@ph-ooe.at

Auswahlkriterium: 
Bitte senden Sie ihr Motivationsschreiben an Frau Mag. Renate Leeb-Brandstetter renate.leeb-brandstetter@ph-ooe.at

 

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahmegenehmigung am Lehrgang durch die Direktion (Formular Teilnahmegenehmigung für alle Pädagog/innen) bei der Bewerbung über PH-Online erforderlich ist.
Bei genügend Voranmeldungen erfolgt die Information bzgl. Bewerbungsmanagement.

Studienkennzahl: 710 924

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