Fachbereich Germanistik
Sekundarstufe
Das inhaltliche Spektrum der Germanistik an der PH OÖ umfasst sprach-, literatur- und kulturwissenschaftliche Schwerpunkte unter historischer, gegenwartsbezogener und fachdidaktischer Perspektive.
Wir bieten ein integratives Germanistikstudium an, d.h. dass wir Literatur- und Sprachgeschichte, Literatur- u. Sprachwissenschaft auf einander ergänzende, didaktische Weise zu vermitteln versuchen und dabei auch die Literatur-, Sprach- und Mediendidaktik nicht nur in ihrem Praxisbezug verorten, sondern ebenso als ein spannendes Forschungsfeld betrachten, auf dem sich in den letzten Jahren viel bewegt hat.
In der Linguistik gibt es Schwerpunkte in den Teilbereichen der Sprachvariation und des Sprachwandels, die auch für die Sprachdidaktik eine sehr wichtige Rolle spielen. Insbesondere die thematische Literaturdidaktik, die sich aktuellen Themen wie zum Beispiel der Kulturökologie oder der Migrationsliteratur widmet, bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte und eignet sich nicht nur für einen lebendig-aktuellen schulischen Unterricht mit Bezug zum Alltag der Schüler/innen, sondern auch für die Erschließung weiterer neuer Forschungsgebiete.
Die Vermittlung der Welthaltigkeit und der Weltläufigkeit der Literatur ist uns gerade in Zeiten der weltweiten menschengemachten (Natur-)Katastrophen, der Kriege, des Terrors und der Fluchtbewegungen ein Anliegen. Literatur kann auch ein Medium der kritischen (Selbst-)Reflexion sein. „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“ lautet ein programmatisches Statement der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann. Literatur soll immer auch Zumutung sein, eine Herausforderung im guten Sinn, d.h. auch: ein Medium der gesellschaftlichen Kritik, aber auch der kritischen Selbstreflexion, kurzum: der Infragestellung gewohnter Normen, Werte, Einstellungen.
Zu den Arbeitsschwerpunkten der im Bereich der Germanistik Lehrenden gehören die Literatur- und Kulturgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart, mit Schwerpunkten um 1800 und um 1900, der europäischen Avantgardebewegung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der Nachkriegsliteratur seit 1945 sowie der Literatur der Gegenwart. Wir setzen uns mit historischen und aktuellen Literatur- und Kulturtheorien auseinander, widmen uns komparatistischen Fragestellungen (Stichwort: Weltliteratur) sowie den Wechselbeziehungen zwischen Literatur und anderen Wissensformen.
Außerdem setzt sich der Fachbereich in besonderer Weise mit den intermedialen Beziehungen zwischen Literatur, Film und anderen Künsten, aber auch mit der Bedeutung der Printmedien auseinander sowie mit der Frage, welches Potenzial die Intermedialität auch für die Mediendidaktik hat.
Hinweise zu Seminar- und Abschlussarbeiten:
Ältere Deutsche und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft
Fach Deutsch:
Koordination: Mag. Dr. Markus Vorauer
Fachdidaktik:
Mag.a Dr. Kerstin Gittinger
Mag. Dr. Markus Vorauer
Paul Weixelbaumer BEd, Dipl. Päd.
Sprachwissenschaft:
Dr. Attila Németh
Literaturwissenschaft:
Mag. Dr. Christian Angerer
Mag.a Dr. Kerstin Gittinger
Prof. Dr. phil. habil. Christine Kanz
Prof. Dr. Ulrike Stamm
Mag. Dr. Markus Vorauer
Kulturwissenschaft:
Prof. Dr. phil. habil. Christine Kanz
Prof. Dr. Ulrike Stamm
Mag. Dr. Markus Vorauer
Fortbildung:
Prof. Dr. phil. habil. Christine Kanz
Dr. Attila Németh
Mag. Thomas Riedl
Mag. Dr. Markus Vorauer
Paul Weixelbaumer BEd, Dipl. Päd.
Primarstufe
Grundschuldidaktik Deutsch
Der Bildungsbereich widmet sich der Vermittlung grundlegender fachwissenschaftlicher und methodisch-didaktischer Kompetenzen zur Bildung und Förderung in der kindlichen Entwicklung der mündlichen und schriftsprachlichen Handlungsfähigkeit und deren Umsetzung in schulischen Praxisfeldern. Heterogene, inklusive, mehrsprachige und persönlichkeitsbildende Prinzipien bilden die Grundlage für die Planung und Reflexion des pädagogischen Handelns. Dabei unterstützen theoriegeleitete Modelle die Entwicklung und Förderung von Sprach-, Schreib-, Lese- und Gesprächskompetenz. Die Sprache sowie soziokulturelle und linguistische Rahmenbedingungen der Sprachverwendung werden theoriegestützt analysiert und in das eigene pädagogische Handeln integriert.
Koordinatorin: Gabriele Steinmair
Schrift, Sprache und Kommunikation
Tatjana Atanasoska
Christa Hagler
Elisabeth Marischler
Claudia Moser
Jörg Mußmann
Daniele Polizio
Martin Schöfl
Gabriele Steinmair
Astrid Zehetner
Sabine Zepnik
Schreib-, Rechtschreib- und Grammatikdidaktik
Christa Hagler
Christina Kapeller
Elisabeth Marischler
Claudia Moser
Martin Schöfl
Astrid Zehetner
Sabine Zepnik
Lesedidaktik
Claudia Moser
Martin Schöfl
Gabriele Steinmair
Markus Vorauer
Sabine Zepnik
Kooperationspartner:






